Nägelstedt setzt Zeichen gegen Krieg

Nägelstedt setzt Zeichen gegen Krieg

Zum heutigen Volkstrauertag gedachte die Gemeinde Nägelstedt ihren über einhundert gefallenen Söhnen aus beiden Weltkriegen. Anlässlich des 80. Jahrestages des Endes des zweiten Weltkrieges wurde die Geschichte des Volkstrauertages gezeichnet. Dieser wurde 1922 eingeführt und war stark militärisch geprägt. Hieß zwischenzeitlich sogar Heldengedenktag. In der Bundesrepublik wurde der Volkstrauertag 1952 wieder eingeführt, zum Gedenken aller Opfer von Krieg und Gewalt.

In diesem Sinne verlasen wir die Namen aller Gefallenen, um zu Mahnen. Sie alle waren Opfer ihrer Zeit. Es hatte nie einen Sinn und ein wirklicher Erfolg ist noch kein Krieg je gewesen.

Die Zeremonie wurde von den Bläsern der Blech-Säcke eröffnet. Pierre Amthor verlas den Brief eines Soldaten. Kathleen Warschun und ihr Sohn lasen ein Gedicht.
Torsten Wronowski hielt eine mahnende Rede zum Gedenken an die Toten und unserer Haltung, jeglichen Krieg abzulehnen.

Michelle Preising las das Totengedenken, bevor Fanny und Elisa Ortmann die Namen der Gefallenen verlasen. Zum Abschluss las Gunther Fleischmann die Fürbitte.

Den Kranz legte die Jagdgenossenschaft Nägelstedt nieder und die Zeremonie endete mit einer Schweigeminute.

Andere Bilder und ein Video vom heutigen Volkstrauertag in Nägelstedt folgen.

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